Das Lager
Jedes Jahr in den Sommerferien veranstalten wir, mit durchschnittlich 80 Mädchen und Jungen im Alter von 12-15 Jahren und ca. 20 Betreuer, ein Zeltlager. Das Zeltlager läuft unter der Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde St.Chrisina in Herzebrock. Die Lagerleitung, das Betreuer- und Küchenteam bestehen komplett aus ehrenamtlichen, jungen, lustigen und hübschen Menschen. :-))).
Wo findet das Lager statt?
Der Zeltplatz wird von der Leitung und dem Betreuerteam ein Jahr vor dem eigentlichen Lager ausgesucht. In den letzten Jahren lag, der jedes Jahr wechselnde Zeltplatz, meistens in der Eifel, Spessard oder auch im Sauerland. Der Zeltplatz ist meist so ausgewählt, das wir eine feste Küche, einen Aufenthaltsraum und Sanitäreeinrichtungen zur Verfügung haben. Geschlafen wird natürlich in Zelten.
Wie viele Zeltlager gibt es in der Gemeinde?
Seit 1991 gibt es zwei Zeltlager der Kirchengemeinde. In dem Jahr 1991 meldeten sich über 100 Koten für das Lager an. Da der gemietete Zeltplatz aber nicht für diese Teilnehmerzahl ausgelegt war und man allen Kindern die Möglichkeit geben wollte teilzunehmen, entschloß man sich ein zweites Zeltlager für die jüngeren der angemeldeten Koten zu organisieren. Im ersten Jahr fuhren, in das sogenannte “kleine” Lager, ca. 25 Koten mit. Da die Teilnehmerzahl in den folgenden Jahren noch mehr Anstieg, blieb man dabei zwei Zeltlager zu veranstalten. Eines für die 9-11 jährigen Koten und das ursprüngliche Lager für die 12-15 jährigen Koten. Für das “kleine” Lager wurde ein komplett eigenständiges Betreuerteam gesucht und gefunden. Mittlerweile ist aus dem “kleinen” Lager aber auch ein “großes” geworden, da die Teilnehmerzahlen immer weiter anstiegen. Um die beiden Lager auseinander halten zu können, nennt sich das “kleine” Lager nun Kinderferienlager und das ursprüngliche Lager Jugendferienlager. Momentan befindet Ihr Euch auf der Homepage des Jugendferienlagers (großes Lager).
Was "geht" im Lager?
Das Programm für jeden Tag, wird im Vorfeld des Lagers , vom Betreuerteam erarbeitet und beinhaltet verschiedene Angebote, wie Ausflüge, Sportspiele, Basteln, Geländespiele, Nachtwache, Wandern, Playbackshow, Lagerdisco oder auch mal spontane Spiele. Dabei bleibt den Koten aber genügend Zeit für eigene Ideen und Vorhaben (z.B. Tischtennis spielen, schwimmen oder einfach nur faulenzen).
Seit wann gibt es ein gemischtes Lager?
1987 wurde zum ersten mal in der historischen Zeltlagergeschichte unserer Kirchengemeinde, ein Zeltlager für Mädchen und Jungen angeboten. Bis hierher gab es jeweils ein Mädchenlager und ein Jungenlager. Da man sich, nicht nur von Seiten der Koten, mehr “Abwechslung” wünschte, entschloß man sich 1987 zu dem ersten gemischten Zeltlager. Seitdem, blieb es auch bei dieser Vereinigung.
Was sind eigentlich Koten?
Sicherlich habt Ihr euch schon gefragt, warum wir die teilnehmenden Kinder unseres Zeltlagers Koten nennen. Ehrlich gesagt, könnte euch ein Großteil der Betreuer diese Frage Wohl nur schlecht beantworten. Aber ein paar alte Lagerbären haben sich auf die Suche nach dem Ursprung des “Kotens” gemacht und stießen dabei auf ein Mißverständnis. Kothen,mit “h” geschrieben, sind klassische Lagerzelte, die einst aus Lappland mitgebracht wurden und die auch jetzt noch von Pfadfindern genutzt werden. Sie sind unseren Rundzelten von der Form ähnlich. Kothen sind aber unter zwei gekreuzten Stämmen aufgespannt. Oben haben sie einen Rauchabzug, der geöffnet werden kann. (Sehr praktisch bei der “Gasentwicklung” in einigen Zelten.) Soviel zur Historie der Kohten. Aber wie wurde nun aus Kohten Koten? Man vermutet, daß einst, früher (in alten Jungenlagern wurden solche Kohten genutzt) sich folgende Geschichte zutrug. Bei einem heftigen Gewitter hätte ein Betreuer sorgenvoll gesagt: “ Ich geh mal zu den Kohten.” wegen fehlendem historischen Wissen dachten die anderen wohl, der Betreuer hätte die Kinder gemeint. Somit bürgerte sich Koten, ohne “h” wohl aufgrund mangelhafter Rechtschreibung als Synonym für die Kids ein. “Koten” ist also keine Beleidigung sondern Tradition.
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